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Mein Weg zur Medialität

 

Ich mag mich noch erinnern, wie ich als junge Frau die Welt des Channelns esoterisch fand. Und das Wort Esoterik war für mich ebenfalls negativ behaftet. Ich konnte nicht viel damit anfangen mit den speziell gekleideten Gurus, die mit Glaskugel da sassen und Botschaften überbrachten. Ich mag mich noch gut an eine Szene erinnern, als ich noch einen Fernseher hatte, kam eine Sendung, in der eine Frau auf eine Pfanne klopfte und sagte: „Erzengel Michael ich rufe dich.“ oder so ähnlich. Ich fand das einfach nur peinlich. Heute kann ich über mich selbst lachen, wie falsch ich doch lag.

 

Um zu channeln braucht es weder spezielle Kleidung, noch eine Kugel oder Pfanne. Diese Symbolik zeigte mir nur, wie bewertend wir Menschen manchmal sind. So viele Worte sind negativ behaftet. Medium, Channeling. Vieles wird überbewertet oder lächerlich gemacht, dabei ist es heute das schönste, das es gibt für mich, Medium, Übermittlerin aus anderen Welten zu sein. 

 

Mein Weg zur Medialität 

Als erstes eine kurze Erläuterung nach Wikipedia. «Ein Medium (auch Channel genannt) ist eine Person, die von sich behauptet, Botschaften von übernatürlichen Wesen wie Engeln, Geistern oder Verstorbenen zu empfangen oder anders geartete „nicht-physikalische“ Wahrnehmungen zu haben.»

 

Ich bin seit Jahren Übermittlerin von Botschaften aus der feinstofflichen Welt, oder eben der nicht-physikalischen Welt. 

 

Angefangen hat es 2008, als ich für die Abschlussarbeit in der FMS ein kleines Buch schrieb. Ich war damals 20 Jahre alt und begeisterte mich für Kornkreise. Ich las Bücher, schaute mir Dokus an und besuchte sogar selber einen Kornkreis in Zürich. Für mich war klar, dass diese geometrisch perfekten Formen nicht aus dieser Welt stammen. Riesige und wunderschöne Zeichnungen im Korn, die auf unerklärliche Weise überall auf der Welt auftauchten. Damals wurde ich ausgelacht und gehänselt, vor allem von einem Schulfreund, der mich für völlig verrückt hielt. Ich fühlte mich verbunden zu der Anderswelt und wusste, dass die Kreise Botschaften für uns sind. Ich wusste instinktiv, dass die Kornkreise uns helfen möchten. Also entschied ich mich eine „Fantasiegeschichte“ als Abschlussarbeit zu schreiben. Ich wusste, ich musste sie Fantasie nennen, da ich ja „verrückt“ war. Und so channelte ich das erste Mal. Ich sass einfach da und es schrieb. Meine Finger kamen manchmal gar nicht nach mit schreiben, so viel Information kam durch mich. Als die Geschichte zu Ende geschrieben war, konnte ich es nicht fassen, was da geschehen ist. An manchen Stellen, während dem Schreiben, dachte ich, das macht doch keinen Sinn. Ich schrieb trotzdem weiter und am Schluss machte es Sinn. Ich hatte eine Geschichte her gezaubert, wow. Um ein Buch als Abschlussarbeit abzugeben brauchte ich einen roten Faden, ein Konzept. Die Lehrer wollten natürlich wissen in welcher Perspektive und Zeitform etc. ich schreibe. Nichts von alle dem hatte ich, es schrieb einfach. Also erfand ich alles im Nachhinein, damit ich mein Buch einreichen konnte. Ich nannte die Geschichte «Der Schlüssel in eine andere Welt».

 

Seit dieser Geschichte wusste ich, dass ich Geschichten aus anderen Welten empfange, dass es durch mich schreibt und ich mit dem Verstand nicht oft dabei anwesend war. In meinen Zwanzigern reiste ich viel, jedes Jahr besuchte ich einen anderen Kontinent. Ich schrieb damals Blog. Hochdramatische Reiseblogs, da ich so viel erlebte und die Sensationen förmlich anzog. Meine Begeisterung zu schreiben wandelte sich dann in meine Berufung. Mein allererstes Angebot mit meiner Einzelfirma war damals das Angebot «Lebensbild». Ich hörte mir die Lebensgeschichte von Klienten an und schrieb diese dann als spannende Geschichte. Dazu malte ich das Lebensbild. Ich hatte damals einen Blog, auf dem ich das Bild mit der Geschichte teilte. Dies machte ich eine Weile erfolglos, bis eine Frau in mein Atelier kam und ihre Geschichte in Märchenform wollte. 

 

Aber nochmal ein paar Jahre zurück, als ich meine Berufung fand. Damals absolvierte ich viele Seminare zur Selbstfindung. Eines davon hiess «Sensitivität und Medialität entdecken.» Spannend ist, dass es regelmässige Zirkel gab, um diese Fähigkeiten zu schulen. Ich besuchte sie nie, weil es mich nicht hinzog. Ich brauchte es wohl nicht, weil ich anders geschult wurde. Damals im 2015 kam der Zauberwald zu mir. Ich erschuf ein Universum an Helferlein aus Fimo Knetmasse. Es waren Gnome, die als erstes zu mir kamen. Damals dachte ich es seien einfach Fantasiewesen aus meinem Kopf. Gleichzeitig malte ich bunte Märchenwelten, mit Tieren, Pflanzen und Symbolen. Ich schrieb meine erste Märchengeschichte «Die Geschichte eines Bären, der neue Hoffnung fand.» Es war meine Unfallgeschichte, die Verarbeitung meines Schmerzes, verpackt in einer liebenswerten Märchengeschichte. Und dann kam eben die liebe Frau zu Besuch, die mir ihre Lebensgeschichte erzählte und ich ein kleines Märchenbuch daraus machte. 

 

Mit dem Geschichten schreiben und der Begleitung meiner wundervollen Coaches wurde mir immer bewusster, dass ich die Geschichte des Menschen gar nicht mehr hören muss. Ich entdeckte meine Sensitivität. Die Fähigkeit in die Energie des Menschen zu tauchen und dessen Potenzial heraus zu lesen. Ich nenne es in die innere Schatztruhe schauen. Der innere Schatz, unsere Essenz. So schrieb ich Seelenbotschaften für Menschen. Ich liebte es über alles, in die Schatztruhen zu blicken und wertvolle Impulse und Botschaften zu übermitteln. Mein Problem war, ich konnte nicht klar kommunizieren, dass ich das kann. Ich hatte es ja auch nicht erlernt oder trainiert. Ich wusste damals auch nicht, dass ich nicht nur sensitiv, sondern auch medial arbeite, da ich immer den Zauberwald an meiner Seite hatte, der mir Inspiration sandte. 

 

Aus den Seelenbotschaften wurden Seelenmärchen. Ich brauche den Namen und gegebenenfalls ein Foto meiner KlientIn. Ich muss weder die Person sehen noch sie und ihre Geschichte kennen. Ich verbinde mich einfach mit ihrer Energie. Beim Eintauchen erhalte ich Farben und Symbole als innere Bilder und schreibe mir diese auf. Danach verbinde ich mich mit dem Zauberwald und bitte meine Helfer die Geschichte für mich, durch mich zu schreiben. Danach schreibt es einfach. Wie damals mit meinem ersten Buch. Ich habe kein Konzept, keine Charaktere, keine Perspektive.. ich mache mir Null Gedanken, es schreibt für mich. Anhand der herzberührenden Feedbacks der Menschen und meinen eigenen Tränen der Dankbarkeit, wenn ich die Geschichten lese, wusste ich, das ist meine Berufung. Ich konnte schliesslich voll und ganz dazu stehen, dass ich das kann, und das sehr gut. Inzwischen durfte ich erfolgreich, unzählige Geschichten für andere schreiben und ich zweifele nicht mehr diese Fähigkeit an, Geschichten zu channeln. 

 

Heute gehört das Channeln für mich zum schönsten was es gibt. Wenn ich Botschaften empfange, Kontakt zu anderen Welten habe, platze ich manchmal fast vor Dankbarkeit. Ich weine vor Freude, dass ich diese heilsamen Worte und Botschaften empfangen und übermitteln darf. Ein unbezahlbares Geschenk. Ich leite inzwischen Märchenreisen, in denen ich aus dem Moment spreche, was mir übertragen wird. Eine meditative innere Bilder-Reise in den Zauberwald. Die inneren Bilder, die ich als erzählte Reise weiter gebe schicken mir die Naturgeister und Zauberwesen aus dem Zauberwald. Mit dieser Arbeit, den Seelenmärchen und Märchenreisen wurden meine medialen Fähigkeiten immer mehr geschult. Inzwischen übe ich mich mit dem direkten Channeln. Dass ich Worte direkt vermittle, ohne sie aufzuschreiben. Beim direkten inspirierten Sprechen ist die Scham noch sehr gross. Ich fürchte mich davor eine Lücke zu haben und einfach da zu stehen, ohne Worte. Schreiben war immer sicher für mich, da ich beim Schreiben Pausen machen und den Text auch mal weglegen kann. Beim direkten Übermitteln kann ich das natürlich nicht. 

 

Wer hätte das gedacht, dass ich mal Channel bin. Also ich damals ganz bestimmt nicht. Ich habe inzwischen Kontakt zu so vielen Welten, weit über den Zauberwald hinaus und es werden immer mehr. Erinnerungen, Botschaften, altes Wissen, das mir übertragen wird. Ich bin endlos dankbar für dieses Geschenk, es ist pure und wahrhaftige Erfüllung für mich. Worte können es gar nicht ausdrücken, wie sehr ich channeln liebe. 

 

Und wenn der Schulfreund von damals immer noch denkt ich sei verrückt, dann sei es so. Es ist mir inzwischen wirklich egal was andere denken, denn es ist meine Berufung, meine Bestimmung, Übermittlerin von Weisheit aus anderen Welten zu sein. 

 

In grosser Dankbarkeit

Fabienne

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